Sonntag, 21. Februar 2016

You got me on my Knees

Nach einer Nacht zum Weggehen, die mal wieder im typischen Desaster endete (was zum größten Teil meiner Hochsensibilität zuzuschreiben ist), blieb mir (zum Glück) nichts anderes übrig, als am nächsten Tag brav auf Arbeit zu gehen.

Dass die Arbeit mir gut tut hatten wir ja bereits erklärt. Da bin ich einfach ausgelassener, in besserer Balance, offener.
Da haben negative Gedanken einfach keine Sendezeit.


Und wie ich Feierabend habe, streife ich erst noch, um die Wartezeit auf den Bus zu verkürzen, durch das viel zu volle Einkaufscenter, um dann schließlich doch an die Haltestelle zu fliehen.

Da draußen macht sich jetzt das Sturmtief "Xin" langsam bemerkbar, es windet stark, aber ich bereue es noch nicht, die langen Haare nicht zusammen gebunden zu haben. Vereinzelt trifft mich ein Regentropfen.
Die Wolken machen den Anschein, als wolle der Sturm sie zerreißen. Drohender Regenschauer? Nein, erstmal Fehlanzeige.
Perfekt. Nein, nahezu perfekt.

Ich liebe Unwetter. Gerade so ein Sturm hat auf mich eine sehr beruhigende Wirkung.

Und wie wird diese Situation jetzt perfekt?
Genau, mit einem, der schönsten Lieder, die es gibt. Aus dem Tunnel vor dem Eingang zum Einkaufscenter klingend.



1 Kommentar:

  1. Es gibt nichts besseres sich von seinen Problemen abzulenken als sich in die Arbeit zu stürzen, je mehr desto besser. Das Lied... kenne ich ja sogar! OO Manchmal hat ein Unwetter Charme, aber dauerhaft und vor allem Tagsüber bitte nicht, das geht dann doch auf dauer auf die Nerven.

    Naja, mit Gummibärchen wird alles besser ne? ;)

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