Dienstag, 18. August 2015

Wochenrückblick #25 - Ich bin dann mal weg

Wer aufgrund der Überschrift jetzt böses ahnt, kann beruhigt werden: Das hier ist immer noch der Wochenrückblick. Heißt, das ist vergangen.

Die letzten Wochen waren leider für mich wieder sehr turbulent, deprimierend, aber auch erkenntnisreich und trotz allem schön.
Würde ich den Satz jetzt umformulieren, könnte ich auch sagen "wo Licht ist, da ist auch Schatten".

Zum 33. Schwarzen Leipzig tanzt fragte mich ein Bekannter, was eigentlich an den Locations, die ich für Partys besuche, meine bevorzugte ist.
Eine eigentliche Antwort gab es nicht.

Man verbindet mit den Orten eben Erinnerung. Mit der Moritzbastei, in der wir uns gerade befanden, zum Beispiel verbinde ich viele schöne Erinnerungen. Aber auch sehr schlechte. Erinnerungen, die so schlecht sind, dass es mir manchmal schwer fällt, in der Moritzbastei abzuschalten.
"Wo Licht ist, da ist auch Schatten."

Dass aber auch positive Erinnerungen plötzlich das ganze Gegenteil bewirken können, musste ich eine Woche später im DarkFlower feststellen. Schuld daran war ein Umstand, auf den ich nicht näher eingehen möchte.
Es endete damit, dass ich einfach nur noch weg wollte.

Aber zurück zum eigentlichen Thema.

Da bin ich nun. In meiner depressiven Phase.
Und ich habe zwei Möglichkeiten.

Entweder, ich mache es wie im März, bleibe für mich und habe schlaflose Nächte.
Oder ich packe es anders an, hänge mich an Freunde, erlebe etwas.

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, fiel meine Wahl auf letzteres. Mit Erfolg.


Natürlich erträgt man in einer solchen Situation keine Menschen, die keine Sorgen zu haben scheinen, immer guter Laune sind, die einen einfach nicht verstehen.

Aber wenn ich eines gelernt habe, dann dass ich mit meinen Problemen nicht alleine bin. Im Bekanntenkreis findet sich immer eine Person, die dich versteht. Die Kunst besteht nur darin, diese auszumachen und das Vertrauen zu fassen, so dass man reden kann.

Durch Reden verschwinden die Probleme nicht. Aber sie werden kleiner.

Dementsprechend war ich die letzten Wochen viel weg. Unterwegs.

Seien es nun die Badewannenrennen, bei denen wir die Badewanne des Todes unterstützten, die ganz unverbindlichen Treffen oder das Annehmen der kostenlosen kulturellen Angebote in der eigenen Stadt.
Diese Sachen helfen einfach, dass ich in meinen Problemen nicht ertrinke.


Noch eine kleine Liedempfehlung von mir, da ich glaube, dass das Lied ganz gut das trifft, was in meinem Kopf gerade vorgeht:



Montag, 3. August 2015

Unter Lina's Leselampe #4

Eventuell habe ich keine ganz so gute Entscheidung getroffen, Guardians of the Galaxy #4 und #5, sowie Star-Lord #1 so kurz hintereinander zu lesen.
Und mir dann noch so viel Zeit zu lassen, bis ich darüber was schreibe.

Aber ich habe jetzt entschieden, dass ich das schon irgendwie hinbekomme ...

Guardians of the Galaxy #4
Beginnen tun wir mit der Einführung von Flash Thompson in die Gruppe der Wächter. Sehr schön ist hierbei, wie Tony Stark ihm nochmal erklärt, wer die Guardians of the Galaxy eigentlich sind. Das kann für Neueinsteiger ganz gut sein, auch wenn ich es eher unwahrscheinlich finde, das jemand mit dem 4. Band einsteigt. Aber auf jeden Fall ist das Ganze schön gemacht.
Die Story nimmt wieder an Fahrt auf, in deren Mittelpunkt wieder der Twist zwischen Peter und seinem Vater steht.
Vom Zeichenstil bin ich dieses Mal überhaupt nicht angetan, nur das letzte Kapitel hat in diesem Punkt etwas sehr Eigenes.
Sehr schön fand ich dieses Mal, dass in einem Zwischenkapitel die Geschichte von Groot beleuchtet wird.



Guardians of the Galaxy #5
Beim Lesen der vorherigen Bände hat sich dem Leser schon erschlossen, dass in diesem Universum etwas überhaupt nicht stimmt. Hier wird nun geklärt, was während des Marvel-Events Original Sin eigentlich bei Nova, Star-Lord und Thanos los war, und wieso beide letzteren sowie Drax eigentlich noch am Leben sind. Dabei erleben wir Gamora einmal von ihrer emotionalen Seite.
Mittlerweile gehört auch die Rächerin Captain Marvel zur Crew und es ist interessant zu sehen, wie sie mit der weiten Entfernung zur Erde und zu Freunden umgeht.
Und dann begegnen wir auch noch einem SHIELD-Helicarrier. Im All.
Und damit begegnen wir alten Bekannten. Mehr oder weniger.

Aber das solltet ihr schon selbst lesen.


Star-Lord #1
Hiermit kommen wir zum ersten Solo-Auftritt vom Anführer der Guardians of the Galaxy, Peter Quill.
Hierbei wird uns klar, wie viele Feinde der Antiheld eigentlich hat.
Aber ist auch nicht weiter schlimm, trifft er hier auch auf neue Freunde.
So begegnen wir Captain Victoria, die es zunächst auf Peter abgesehen hat.
Zudem wäre Lydia zu erwähnen, dem Bordcomputer eines Schiffs, welches Peter für eine Flucht mal eben mitnimmt, denn die hat es faustdick hinter den Ohren.
Außerdem gehen wir auf die Beziehung zu Kitty Pryde ein.
Und schließlich gibt es ein Wiedersehen mit dem Titanen Thanos.

Einen wirklichen roten Faden gibt es nicht, ist beispielsweise Thanos ja insgesamt eine Angelegenheit der Guardians of the Galaxy (zumindest bezogen auf eben diese Comicserie).
Dennoch wird es mit Peter Quill einfach nicht langweilig.


Blast of Tempest #7
Das ich aus welchen Gründen auch immer sehr angetan von der Serie bin, sollte ja kein Geheimnis sein.
Ich mag es einfach, dass die Serie, trotz rotem Faden und eigentlich angespannter Situation, weder die Nerven der Protagonisten, noch die der Leser strapaziert.
In diesem Band gefiel mir zum einen die Aufstellung der Theorien um den Baum des Anfangs. Diese klingen einfach alle so verrückt und weit hergeholt, dass es schon wieder genial ist. Besonders, weil man gar nicht in der Lage ist, zu sagen, es könnte stimmen oder auch nicht. Aber eigentlich ist das auch nicht weiter entscheidend.

Zum anderen war auch die Auflösung des Twists zwischen den beiden Protagonisten schön.
Gespannt darf man jetzt auf Band 8 warten.


Doctor Who: Kriegsmaschinen von George Mann
"Kriegsmaschinen" beleuchten einige Geschehnisse rund um den Doktor während des Time War.
Es ist nicht viel, was wir bisher über den War Doctor wissen, deswegen ist für keinen Whovian abschätzbar, welche Person der Protagonist eigentlich ist, was das Ganze sehr spannend macht.
Passend zum Thema Krieg ist die Geschichte relativ düster, nicht zuletzt durch das eher verabscheuungswürdige Handeln der Timelords.

Alles in Allem ein tolles Buch, das jedem Fan der Serie, egal ob dabei die alte Serie inbegriffen ist oder nicht, zu empfehlen ist.

Sonntag, 2. August 2015

Neuzugänge des Monats - Juli 2015

Und damit war es schon wieder mit dem Juli vorbei. Höchste Zeit, einen Blick auf meine Neuzugänge zu werfen.


Im Mangaregal warteten One Piece #75, Pandora Hearts #22 und Detektiv Conan #84 auf mich.
Leider verzögert sich Blast of Tempest #8 um einen Monat und ist dementsprechend hier nicht vertreten.

Und nachdem ich vergangenen Monat schon ein Buch, das im Kontext mit der Band steht, gewonnen habe, konnte ich es natürlich nicht auf mir sitzen lassen, dass ich nicht einmal ein Album der Band im Regal stehen habe und habe mir somit One Step Back, Two Steps Forward von Klangstabil gegönnt.
Das Album repräsentiert die 20-jährige Bandgeschichte und wartet dabei mit aufbereiteten Versionen der Lieder auf.

Ein etwas mauer Monat, aber das dürfte nachdem Juni ja nicht wundern ...