Montag, 16. November 2015

Evi Vine in der Sixtina | 15.11.2015

Kennt ihr sie auch, diese kleinen Konzerte, die einfach perfekt sind?

Wen es vergangenen Sonntag genau wie mich in die Sixtina in Leipzig verschlagen hat, der kennt sie auf jeden Fall.




Denn nachdem die sympathische Sängerin schon die zwei Abende zuvor andere Locations in Leipzig bespielte, gab sie noch ein Konzert in der Absintherie und verzauberte dabei Gäste so wie Personal gleichermaßen.

Der Rahmen war klein, die Veranstaltung intim.
Ich selbst, sogar mit Kamera angerückt, traute mich kaum, mich zu bewegen, in der Angst, dabei Geräusche zu machen, die die einzigartige Atmosphäre trüben könnten.




Evi's Musik holt einen weg aus dem Alltag, weckt nicht geahnte Sehnsüchte, schenkt dabei jedoch Zufriedenheit.

Ich hoffe doch, die anderen Gäste ließen sich von meinem wenigen Rumgeknippse nicht weiter stören, denn auch wenn man natürlich so ein Konzert nicht einfach auf ein Foto bannen kann, möchte man doch eine Erinnerung daran.



Bemerkenswert ist, wie Evi sich im Anschluss für alle, die da kamen, noch Zeit nahm, für Autogramme, Gespräche ...
Man kann ihr unterstellen, dass sie am liebsten zu jedem einzelnen Gast gekommen wäre, um ihn zu umarmen und sich für die Aufmerksamkeit zu bedanken.

Samstag, 17. Oktober 2015

Arbeit macht frei!

Bevor man mir mit dieser Überschrift irgendetwas unterstellen will, möchte ich Heinrich Beta zitiert wissen:

"Nicht der Glaube macht selig, nicht der Glaube an egoistische Pfaffen- und Adelzwecke, sondern die Arbeit macht selig, denn die Arbeit macht frei. Das ist nicht protestantisch oder katholisch, oder deutsch- oder christkatholisch, nicht liberal oder servil, das ist das allgemein menschliche Gesetz und die Grundbedingung alles Lebens und Strebens, alles Glückes und aller Seligkeit."

(aus Geld und Geist, erschienen 1845)

Nachdem wir geklärt haben, dass ich mit dieser Überschrift sicher nicht auf das Dritte Reich eingehen möchte, sollte ich lieber einmal klären, warum ich diese Überschrift gewählt habe.

Weil sie wahr ist.

In den letzten Wochen war es etwas still auf meinem Blog. Zu still.
Die Ereignisse haben sich mal wieder überschlagen und von heute auf morgen hatte ich einen Job. Einfach so.

Und bisher ist es der beste Job, den ich je hatte.
Es ist vielleicht nicht mal die Tätigkeit selbst. Sondern das Umfeld.
Zu wissen, dass andere auf einen bauen. 

Na ja, und vielleicht doch ein wenig die Tätigkeit selbst.
Wenigstens für die entsprechenden Tage wieder einen festen Tagesablauf haben. Beschäftigt sein.
Nicht nur in den Tag hineinleben.

Es befreit mich von negativen Gedanken.

In letzter Zeit geht es mir tatsächlich relativ gut.
Und ich denke nicht, dass es nur an den Antidepressiva liegt.

Tatsächlich gab es da Anfang September schon mal eine kleine Änderung.
Nach einigen Wochen der Alkoholabstinenz hatte ich die Erkenntnis, dass ich keinen Alkohol brauche, um Leute kennen zu lernen (... zwecks Überwindung der Schüchternheit ...).
Dann war da noch ein wunderschönes, wenn auch viel zu kaltes Festival (auf dem ich das mit dem Verzicht auf Alkohol schließlich doch aufgab), welches ich mit tollen Menschen verbringen durfte. Danach war ich irgendwie total ausgeglichen, selbst andere bemerkten, dass ich irgendwie verändert bin.


Leider hält sowas nicht lange an und es gibt immer noch eine Menge Baustellen.
Aber mit neuer Motivation mache ich mich an die Arbeit, mit dem Ziel, mein Leben vollständig unter Kontrolle zu bringen.

Da mich die Arbeit gerade viel einnimmt (zumal es jetzt auf Weihnachten zu geht, durch das Wetter der ein oder andere Krankheitsfall auftritt usw.) kann ich nicht sagen, ob jetzt wieder regelmäßig gepostet wird.

Aber ich gebe mir auf jeden Fall Mühe.

Dienstag, 1. September 2015

Neuzugänge des Monats - August 2015

Wieder ein Monat rum und während ich so manches, was auf dem Einkaufszettel stand, verplant habe, musste ich mir anderes wiederum einfach mal gönnen.



Was aber definitiv auf dem Einkaufszettel stand waren Fairy Tail #40 und Blast of Tempest #8, wobei letzteres eigentlich schon für vergangenen Monat geplant war, es aber zu Schwierigkeiten kam, weswegen der Band schließlich nicht geliefert werden konnte und erst jetzt seinen Weg in die Regale fand.

Genauso geplant sind natürlich auch Guardians of the Galaxy #6 und Star-Lord #2.

Spontan gegönnt habe ich mir schließlich die Memorandum Collector's Box von Solitary Experiments. Ich habe immer ein wenig mit mir gerungen, aber die Box ist schließlich nur auf 1000 Stück limitiert. Und wenn man fast ein halbes Jahr nach Erscheinen noch die Möglichkeit findet, eine zu ergattern ... ja dann ...
Tatsächlich wird es mit der Box langsam eng, bei den großen Händlern wird es sie schon längst nicht mehr geben.
Aber was ist da nun eigentlich drauf?
Wir haben hier drei CDs sowie eine DVD. Die erste beinhaltet die ersten Aufnahmen der Band, die zweite ist gefüllt mit Remixen.
Bei der dritten CD handelt es sich schließlich um Heavenly Symphony, welches auch seperat erhältlich ist und ich einfach weiter empfehlen muss.
Hierbei handelt es sich um die Neuaufnahmen der besten Lieder von SE zusammen mit einem Symphonieorchester.
Das Ganze klingt so schön, dass ich ehrlich gesagt die ganze Zeit weinen könnte.
Im übrigen klappt hier das Zusammenspiel mit Orchester deutlich besser als bei den Kollegen von VNV Nation, die dieses Jahr ebenfalls ein Album dieser Art herausbrachten.
Die DVD beinhalten schließlich Konzertmitschnitte.

Noch eine kleine Sache.
Bei Steam ist seit kurzem das Spiel Viridi erhältlich. Das Spiel dient einzig zur Entspannung, indem es dem Spieler für ca. 5 Minuten eine Auszeit von all dem täglich Stress bietet. Man braucht also nicht viel Zeit rein zu investieren. Die angenehme Musik tut ihr übriges, so dass man sich auch einfach mal zurück lehnen kann.
Und das Beste daran: Es ist kostenlos.
Also probiert es aus und werdet glücklich damit.

Dienstag, 18. August 2015

Wochenrückblick #25 - Ich bin dann mal weg

Wer aufgrund der Überschrift jetzt böses ahnt, kann beruhigt werden: Das hier ist immer noch der Wochenrückblick. Heißt, das ist vergangen.

Die letzten Wochen waren leider für mich wieder sehr turbulent, deprimierend, aber auch erkenntnisreich und trotz allem schön.
Würde ich den Satz jetzt umformulieren, könnte ich auch sagen "wo Licht ist, da ist auch Schatten".

Zum 33. Schwarzen Leipzig tanzt fragte mich ein Bekannter, was eigentlich an den Locations, die ich für Partys besuche, meine bevorzugte ist.
Eine eigentliche Antwort gab es nicht.

Man verbindet mit den Orten eben Erinnerung. Mit der Moritzbastei, in der wir uns gerade befanden, zum Beispiel verbinde ich viele schöne Erinnerungen. Aber auch sehr schlechte. Erinnerungen, die so schlecht sind, dass es mir manchmal schwer fällt, in der Moritzbastei abzuschalten.
"Wo Licht ist, da ist auch Schatten."

Dass aber auch positive Erinnerungen plötzlich das ganze Gegenteil bewirken können, musste ich eine Woche später im DarkFlower feststellen. Schuld daran war ein Umstand, auf den ich nicht näher eingehen möchte.
Es endete damit, dass ich einfach nur noch weg wollte.

Aber zurück zum eigentlichen Thema.

Da bin ich nun. In meiner depressiven Phase.
Und ich habe zwei Möglichkeiten.

Entweder, ich mache es wie im März, bleibe für mich und habe schlaflose Nächte.
Oder ich packe es anders an, hänge mich an Freunde, erlebe etwas.

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, fiel meine Wahl auf letzteres. Mit Erfolg.


Natürlich erträgt man in einer solchen Situation keine Menschen, die keine Sorgen zu haben scheinen, immer guter Laune sind, die einen einfach nicht verstehen.

Aber wenn ich eines gelernt habe, dann dass ich mit meinen Problemen nicht alleine bin. Im Bekanntenkreis findet sich immer eine Person, die dich versteht. Die Kunst besteht nur darin, diese auszumachen und das Vertrauen zu fassen, so dass man reden kann.

Durch Reden verschwinden die Probleme nicht. Aber sie werden kleiner.

Dementsprechend war ich die letzten Wochen viel weg. Unterwegs.

Seien es nun die Badewannenrennen, bei denen wir die Badewanne des Todes unterstützten, die ganz unverbindlichen Treffen oder das Annehmen der kostenlosen kulturellen Angebote in der eigenen Stadt.
Diese Sachen helfen einfach, dass ich in meinen Problemen nicht ertrinke.


Noch eine kleine Liedempfehlung von mir, da ich glaube, dass das Lied ganz gut das trifft, was in meinem Kopf gerade vorgeht:



Montag, 3. August 2015

Unter Lina's Leselampe #4

Eventuell habe ich keine ganz so gute Entscheidung getroffen, Guardians of the Galaxy #4 und #5, sowie Star-Lord #1 so kurz hintereinander zu lesen.
Und mir dann noch so viel Zeit zu lassen, bis ich darüber was schreibe.

Aber ich habe jetzt entschieden, dass ich das schon irgendwie hinbekomme ...

Guardians of the Galaxy #4
Beginnen tun wir mit der Einführung von Flash Thompson in die Gruppe der Wächter. Sehr schön ist hierbei, wie Tony Stark ihm nochmal erklärt, wer die Guardians of the Galaxy eigentlich sind. Das kann für Neueinsteiger ganz gut sein, auch wenn ich es eher unwahrscheinlich finde, das jemand mit dem 4. Band einsteigt. Aber auf jeden Fall ist das Ganze schön gemacht.
Die Story nimmt wieder an Fahrt auf, in deren Mittelpunkt wieder der Twist zwischen Peter und seinem Vater steht.
Vom Zeichenstil bin ich dieses Mal überhaupt nicht angetan, nur das letzte Kapitel hat in diesem Punkt etwas sehr Eigenes.
Sehr schön fand ich dieses Mal, dass in einem Zwischenkapitel die Geschichte von Groot beleuchtet wird.



Guardians of the Galaxy #5
Beim Lesen der vorherigen Bände hat sich dem Leser schon erschlossen, dass in diesem Universum etwas überhaupt nicht stimmt. Hier wird nun geklärt, was während des Marvel-Events Original Sin eigentlich bei Nova, Star-Lord und Thanos los war, und wieso beide letzteren sowie Drax eigentlich noch am Leben sind. Dabei erleben wir Gamora einmal von ihrer emotionalen Seite.
Mittlerweile gehört auch die Rächerin Captain Marvel zur Crew und es ist interessant zu sehen, wie sie mit der weiten Entfernung zur Erde und zu Freunden umgeht.
Und dann begegnen wir auch noch einem SHIELD-Helicarrier. Im All.
Und damit begegnen wir alten Bekannten. Mehr oder weniger.

Aber das solltet ihr schon selbst lesen.


Star-Lord #1
Hiermit kommen wir zum ersten Solo-Auftritt vom Anführer der Guardians of the Galaxy, Peter Quill.
Hierbei wird uns klar, wie viele Feinde der Antiheld eigentlich hat.
Aber ist auch nicht weiter schlimm, trifft er hier auch auf neue Freunde.
So begegnen wir Captain Victoria, die es zunächst auf Peter abgesehen hat.
Zudem wäre Lydia zu erwähnen, dem Bordcomputer eines Schiffs, welches Peter für eine Flucht mal eben mitnimmt, denn die hat es faustdick hinter den Ohren.
Außerdem gehen wir auf die Beziehung zu Kitty Pryde ein.
Und schließlich gibt es ein Wiedersehen mit dem Titanen Thanos.

Einen wirklichen roten Faden gibt es nicht, ist beispielsweise Thanos ja insgesamt eine Angelegenheit der Guardians of the Galaxy (zumindest bezogen auf eben diese Comicserie).
Dennoch wird es mit Peter Quill einfach nicht langweilig.


Blast of Tempest #7
Das ich aus welchen Gründen auch immer sehr angetan von der Serie bin, sollte ja kein Geheimnis sein.
Ich mag es einfach, dass die Serie, trotz rotem Faden und eigentlich angespannter Situation, weder die Nerven der Protagonisten, noch die der Leser strapaziert.
In diesem Band gefiel mir zum einen die Aufstellung der Theorien um den Baum des Anfangs. Diese klingen einfach alle so verrückt und weit hergeholt, dass es schon wieder genial ist. Besonders, weil man gar nicht in der Lage ist, zu sagen, es könnte stimmen oder auch nicht. Aber eigentlich ist das auch nicht weiter entscheidend.

Zum anderen war auch die Auflösung des Twists zwischen den beiden Protagonisten schön.
Gespannt darf man jetzt auf Band 8 warten.


Doctor Who: Kriegsmaschinen von George Mann
"Kriegsmaschinen" beleuchten einige Geschehnisse rund um den Doktor während des Time War.
Es ist nicht viel, was wir bisher über den War Doctor wissen, deswegen ist für keinen Whovian abschätzbar, welche Person der Protagonist eigentlich ist, was das Ganze sehr spannend macht.
Passend zum Thema Krieg ist die Geschichte relativ düster, nicht zuletzt durch das eher verabscheuungswürdige Handeln der Timelords.

Alles in Allem ein tolles Buch, das jedem Fan der Serie, egal ob dabei die alte Serie inbegriffen ist oder nicht, zu empfehlen ist.

Sonntag, 2. August 2015

Neuzugänge des Monats - Juli 2015

Und damit war es schon wieder mit dem Juli vorbei. Höchste Zeit, einen Blick auf meine Neuzugänge zu werfen.


Im Mangaregal warteten One Piece #75, Pandora Hearts #22 und Detektiv Conan #84 auf mich.
Leider verzögert sich Blast of Tempest #8 um einen Monat und ist dementsprechend hier nicht vertreten.

Und nachdem ich vergangenen Monat schon ein Buch, das im Kontext mit der Band steht, gewonnen habe, konnte ich es natürlich nicht auf mir sitzen lassen, dass ich nicht einmal ein Album der Band im Regal stehen habe und habe mir somit One Step Back, Two Steps Forward von Klangstabil gegönnt.
Das Album repräsentiert die 20-jährige Bandgeschichte und wartet dabei mit aufbereiteten Versionen der Lieder auf.

Ein etwas mauer Monat, aber das dürfte nachdem Juni ja nicht wundern ...

Dienstag, 14. Juli 2015

Wochenrückblick #24 - Wie, das Wochenende ist schon wieder rum?

Diese Frage dürfte wohl regelmäßig jemand stellen.
Und nachdem ich letzte Woche mal wieder zu nichts kam, darf ich auch noch von zwei Wochenenden erzählen.
Also fange ich doch gleich mal an.


Am 4.07.2015 stand das 2. DarkFlower Live Night Open Air an.
Die Temperaturen kamen den 40°C verdächtig nahe und so befürchtete ich schon bei Zeiten, dass das WGT 2014 mit seinen hochsommerlichen Temperaturen nur eine kleine Kostprobe dessen gewesen sein könnte, was uns nun erwartet.
Im Internet war im vorhinein eine kleine Diskussion bezüglich dem Mitbringen von Getränken entstanden. 0,2l Tetrapacks wurde den Besuchern zu gestanden ...
Nicht schlecht gestaunt haben wir schließlich, als dann plötzlich am Eingang stand, dass 0,5l-Flaschen erlaubt sind. Lieber Veranstalter, dass hätte man auch mal vorher sagen können!

Nun aber zur Veranstaltung selbst. Wir sind etwas später los und haben schließlich nur noch einen kleinen Teil von Rabia Sorda bekommen, die nach X-Divide spielten.
Da mich beide Bands nicht so dringend interessieren, ist das auch nicht weiter tragisch gewesen.

Uns ging es eher um Welle:Erdball und VNV Nation.
Leider merkte man die Hitze dem Publikum an, aber dass nahmen die Bands, die teilweise selbst in der prallen Sonne standen, auch nicht weiter übel und wussten den Applaus zu schätzen.

Ich war leider auch nicht ganz so aufnahmefähig, da sich die Hitze in der Parkbühne praktisch gestaut hat und ich trotz Trinken schließlich dehydriert bin und eigentlich froh sein kann, dass ich es anschließend irgendwie nach Hause geschafft habe.

Immerhin wartete der Sonntag Abend, an dem es mir nach viel Schlaf, Wasser und kalten Umschlägen zum Glück etwas besser ging, mit Gewitter auf.
Es gibt einfach nichts schöneres, als auf dem Balkon zu stehen und die ersten, noch leichten Regentropfen ins Gesicht geweht zu bekommen ...

Man mag es kaum glauben, aber leider nützte das Gewitter, welches wir gleich zum Durchzug durch die ganze Wohnung nutzten, nicht viel und ich hatte in meinem Zimmer immer noch wundervolle Temperaturen von über 27°C.
Damit war dann ab Dienstag aber auch Schluss.

Was auch ganz klasse ist, ist die Tatsache, dass sich die Gräser samt Pollen noch einmal zurück melden.
Seit Donnerstag simuliert mein Körper eine komplette Erkältung. Nervig, aber nicht zu ändern.

Konsequenz: Ich werde wohl für nächstes Jahr dann ein anderes Antiallergikum nutzen müssen.

Verschnieft und heiser ging es dann, praktischerweise mit dem Fahrrad, vergangenen Samstag zum Klassik airleben im Rosental.
Das Gewandhausorchester spielte anlässlich der 1000-Jahr-Feier Leipzigs den Lobgesang von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Kostenlos schön und gut, allerdings vermisste ich dann doch irgendwie die Akustik des Gewandhauses.
Leider war das Ganze auch etwas langweilig gestaltet, am Vortag soll das Programm deutlich abwechslungsreicher gewesen sein.

Auch von angekündigter Lasershow und auflegendem DJ war nichts zu sehen. Schade.
Wir blieben trotzdem noch ein bisschen sitzen.

Sonntag schließlich ging es zur 23. und letzten Régates de Baquet am Völkerschlachtdenkmal, um die Badewanne des Todes anzufeuern.
Leider half das alles nur zum 3. Platz, dennoch war es ein schöner Nachmittag.


Und weil ich ich wie immer nicht ohne meine Kamera sein kann, gibt es jetzt noch ein paar Fotos zu sehen ...




Donnerstag, 2. Juli 2015

Neuzugänge des Monats - Juni 2015

Und wieder ein Monat rum, dieses Mal wieder mit ordentlicher Ausbeute:


Anfang des Monats trudelte bei mir Guardians of the Galaxy #4 ein. Da ich, während ich Star-Lord #1 las, schon überlegte, ob das jetzt eigentlich so gut ist, das in dieser Reihenfolge zu lesen, kam ich zu der Erkenntnis, dass es eigentlich recht blöd ist, dass ich da ein wenig zurück hinke und habe mir Ende des Monats gleich noch Guardians of the Galaxy #5 gegönnt.
Fairy Tail #39 gehört wie immer zu den Neuheiten der Verlage.


Und dann habe ich doch tatsächlich mal was gewonnen.
Das Buch Shadowboy von Christian von Aster, nach einer Idee von Klangstabil.
Ob es jetzt eigentlich bedenklich ist, dass ich nicht mal ein Album der Band besitze, dafür aber das Buch zum gleichnamigen letzten Album?
Wie auch immer, ich habe mich echt gefreut und werde es, wenn hier der Stress etwas abgeklungen ist, gerne in Angriff nehmen.



Und dann war da noch ...
Der Steam Summer Sale.

Sagt jetzt eigentlich schon alles ...

Also erstmal noch davor ist Wander in meiner Bibliothek gelandet. An sich finde ich das Konzept super, es ist nur bedauerlich, dass das Spiel so unausgereift erschienen ist und die Kritiken auf Steam dementsprechend eher negativ ausfallen. Ich möchte dem Ganzen trotzdem eine Chance geben und freue mich auf alle Neuerungen, die die Zukunft noch bringen wird.

Ja, und dann kam der Steam Summer Sale.
Zu allererst habe ich mir Lili: Child of Geos, ein kleines aber charmantes RPG, gegönnt.
Dann musste ich natürlich auch bei The Witcher: Enhanced Edition und The Witcher 2 zugreifen.
Aus Interesse heraus habe ich mir zudem The Lord of the Rings: War in the North gekauft, später dann noch Metal Gear Solid V: Ground Zeroes.
Um mein 14-jähriges Ich zu beruhigen, welches sich das Spiel gewünscht hatte, es aber nie bekam, kam Tomb Raider: Underworld hinzu.
Schließlich habe ich Enslaved: Odyssey to the West mit einem Kauf von meiner Wunschliste entfernt und einfach, weil ich es mich in den Fingern juckte, landete noch The Stanley Parable bei mir.

So, jetzt brauche ich nur noch Zeit.
In the Stanley Parable habe ich bereits einige Enden hinter mir und ich bin immer noch total begeistert, auch wenn ich, dank den Rocket Beans, ja einige schon kannte. Das Spiel hat einfach seinen eigenen Witz, der eben auch darauf beruht, wie ein Spieler halt ein Spielt spielt. Eigentlich.


Montag, 29. Juni 2015

"Lebenszeichen, Part 2" oder: "Fotos, Fotos, noch mehr Fotos"

Während mich mein Privatleben in den letzten Wochen etwas sehr beanspruchte, kam die Seite hier etwas sehr zu kurz.
Zu berichten gäbe es da viel. Positives, Negatives ... aber im Moment nichts Handfestes. Ihr merkt, es ist kompliziert.
Aber ein Gespräch mit meinem Cousin Anfang des Monats brachte mir eh die Erkenntnis, dass "Einfach" in unserer Familie nicht erhältlich ist.

Und als wäre das alles nicht schon bescheiden genug, werde ich seit zwei Wochen von einem Marathon der Krankheiten geplagt.

Aber weil ich mich von nichts unterkriegen lasse, war dieser Monat ein Monat voller schöner Filmabende, schöner Fotos (ja, ich weiß, Eigenlob stinkt) und überhaupt: Voller schöner Stunden.

Aber seht selbst:





Wir kamen jetzt das erste Mal in diesem Jahr dazu, im Garten meiner Großeltern zu grillen. Neben Oma's Blumen habe ich mich auch auf meinen kleinen Cousin mit der Kamera gestürzt. Aber diese Bilder haben hier natürlich nichts zu suchen.








Gestern fühlte ich mich danndazu berufen, zu entscheiden, was wir mal unternehmen. Den Schlosspark Lützschena kannte ich noch nicht. Da der aber praktisch nebenan ist, haben wir uns mal eben aufs Fahrrad geschwungen und sind dahin gefahren.





Auf dem Weg von Lützschena aus in den Garten gab es auch noch einiges zu entdecken. Neben einer grasenden Schafsherde (ja, ich war hin und weg) unter anderem diese Anlage zum Schutz vor Hochwasser.




Und schließlich im Garten fühlte ich mich von dieser Biene abgelenkt. Leider wollte sie keine Sekunde stehen bleiben, was das Fokussieren unmöglich machte. Aber manchmal zählt auch nur der Wille.


Ansonsten gäbe es zu erzählen, dass ich tatsächlich mal was gewonnen habe. Was es ist, verrate ich euch in ein paar Tagen bei den Neuzugängen.

Dienstag, 9. Juni 2015

24. Wave Gotik Treffen 2015 | Teil 2

Sonntag, 24.5.
Etwas durcheinander ist bei mir der Sonntag geraten. Eigentlich wollte ich mich mit meinem Cousin im Heidnischen Dorf treffen. Aber wie so oft hat das mal wieder nicht funktioniert.
Dann wollte ich mich mit anderen Leuten dort treffen. Nur waren diese einfach noch nicht da, als ich ankam.
Aber wie das halt so ist, man kommt irgendwo rein und trifft prompt jemand anderen, den man kennt.
Wie auch immer, für die nächsten Minuten schloss ich mich einer Gruppe Menschen an, von denen ich niemanden kannte. Egal.


Letztes Jahr mied ich das Heidnische Dorf. Und das war auch gut so.
Es ist die einzige Location, die man "uneingeschränkt" besuchen kann, also auch ohne Bändchen, dafür gegen Eintritt.
Das hat gleich zwei Effekte.
Zum einen ist es einfach extrem voll.

Die Schlange der Tagesbesucher zieht sich, Bändchenbesitzer werden zum Glück bevorzugt rein gelassen. Ich denke mal, Einlassstopp ist hier auch relativ üblich.
Der zweite Effekt ist, dass man hier unglaublich viele Menschen antrifft, die mit der Szene absolut gar nichts am Hut haben. Da ist ja erstmal nichts gegen einzuwenden.
Wenn man aber sich schutzlos den vielen Leuten ausgeliefert sieht, die auch noch einen Fotoapparat mit sich führen, dann ist das einfach nur ätzend.
Den Vogel hat für mich übrigens jemand abgeschossen, der doch tatsächlich mit seinem I-Pad Fotos gemacht hat.

So wirklich viel habe ich aus dem Heidnischen Dorf nicht mitgenommen. Ich bin eher von da geflohen.

Für mich ging es dann rüber zur Agra. Erstmal was essen.
Verstörend ist auch hier, dass es zum einen eben auch Menschen innerhalb der Szene gibt, die mit ihren kleinen Knipsen alles festhalten müssen. Schlimmer noch, Einige halten es wohl für äußerst wichtig, ihre Mitmenschen selbst beim Essen zu fotografieren.
Ernsthaft jetzt? Wozu?

Wenn man da sitzt und gerade isst, kann man sich ja nicht mal wehren und sich einfach weg drehen. Dieses Verhalten dieser vermeintlichen Fotografen ist einfach nur respektlos.

Übrigens war ich auf der Agra wieder mit Leuten verabredet, was wieder nicht geklappt hat.
Aber dafür habe ich wieder andere Bekannte getroffen. Problem gelöst.
So ganz wussten die eigentlich auch nichts mit sich anzufangen, dafür hatten wir aber eine Menge witziger Gespräche.


Schließlich und endlich wollten wir uns London after Midnight ansehen.
An sich nicht schlecht, aber auch hier war ich wieder nicht wirklich in der Stimmung für die Musik.

Anschließend wollte ich noch in die Moritzbastei. Da bin ich auch angekommen, nur ging es mir plötzlich so schlecht, dass ich nach 10 Minuten gegangen bin.

Und so endete mein etwas verkorkster Sonntag.


Montag, 25.5.
Ganz anders bin ich dann also den Montag angegangen. Schließlich wollte ich auch noch was erleben.
Zunächst ging es also in die Runde Ecke, dem Museum zum Ministerium für Staatssicherheit in der DDR.
Dort bin ich tatsächlich noch nie gewesen. Besonders interessant war die Ausstellung zum Thema Gruftis in der DDR.
Ok, was heißt interessant? Über all den Stuss und Unsinn, den die Stasi damals zusammen getragen hat, konnten wir, entgegen der Auffassung der Stasi, nur lachen. Auch die vielen verschiedenen Schreibweisen von Bandnamen wie The Cure, Anne Clark und Depeche Mode waren sehr witzig. Selbst die Toten Hosen fand man mit falscher Schreibweise ...
Auch wenn das Ganze durchaus eine ernste Sache war, stellte es einen guten Kontrast zur eigentlichen Ausstellung in dem Museum dar.

Danach machten wir einen kleinen Abstecher in die Sixtina. Wir blieben nur kurz, weil eigentlich war es da schon wieder viel zu voll.

Weiter also zur Agra.


Hier machten Terrolokaust den Anfang.
Ich bin zwar vorher schon ein paar mal auf den Namen (bei dem man gerne auch "Terror Klaus" liest) gestoßen, ihm aber nie weiter nachgegangen.
Dahinter versteckt sich ein Electro-Rock-Duo aus Spanien. 
Mit Terrolokaust war ich zumindest bestens eingestimmt auf das weitere Programm.

Denn als nächstes stand Nachtmahr auf dem Plan.
Hin und wieder höre ich sie ganz gerne (ähnliches schrieb ich schon zu Sänger Thomas Rainer's anderem Projekt L'Âme Immortelle ...), aber es gibt so Sachen, da kann ich manchmal einfach gar nichts mit anfangen.
Egal, heute gingen sie einfach gut durch den Körper und so muss das ja auch sein.

Gefolgt wurde das Ganze von Fixmer/McCarthy.
So ganz hatte ich diese eigentlich nicht auf dem Plan, aber da Ort und Zeit eben stimmte ...
Eigentlich merkwürdig, bin ich doch Fan von Douglas McCarthy's Stimme.

Wie auch immer, auf die Musik selbst habe ich, wenn ich jetzt überlege, gar nicht mal so sehr geachtet. Eher darauf, ob man sich dazu gut bewegen kann. Das hat auch gut funktioniert und somit hatte ich an diesem Konzert wirklich genug Freude.


Da mich Dienstag in der Uni eine Klausur erwartete, bin ich noch vor Combichrist (die ich eigentlich so gerne wieder mal sehen wollte) gegangen.


Und sonst so?
Viele trauerten dieses Jahr der Parkbühne hinterher. Diese ist eigentlich jedes Jahr für eben jene, die durchaus mit der Musik was anfangen können, sich aber kein Bändchen leisten können oder wollen, ein toller Treffpunkt gewesen.
Und auch sonst ist sie eben als Open-Air-Bühne eine tolle Location. Schade.

Ich weiß nicht, ob es mit meinem Gemütszustand vor dem WGT zusammenhängt, allerdings hat mir das typische WGT-Feeling dieses Jahr total gefehlt. Ich kann mich nicht mal über den "WGT-Blues" beklagen, weil dieser dieses Jahr einfach ausblieb.
Leipzig hat sich Pfingsten über schon mal schwarzer angefühlt (was anscheinend nicht nur mir so geht). Dennoch sprechen die Besucherzahlen da eine andere Sprache. Also muss man sich fragen: Was ist da los?
Vielleicht steigt einfach die Zahl der Selbstdarsteller. All jener, die die Bedeutung des WGTs überhaupt nicht mehr verstehen oder verstehen wollen. Denn es ist ein Treffen. Man trifft alte und auch neue Freunde. Kommt zwanglos ins Gespräch. Eigentlich.

Aber die Medien sprechen von "WGT-Fans". Was das ist? Womöglich sind das eben diese, die von diesem Spektakel als solches angezogen werden und Teil davon sein wollen. Egal, ob sie etwas mit der Szene und/oder ihren Werten anfangen können oder nicht.
Wahrscheinlich nehmen diese Leute das WGT ganz anders wahr, als ich. Und dabei stören sie meine Wahrnehmung des WGTs erheblich.
Ob sich das noch mal ändert? Ich weiß es nicht. Aber ich will optimistisch bleiben.

Donnerstag, 4. Juni 2015

24. Wave Gotik Treffen 2015 - Teil 1

Und schon ist sie wieder vorbei, die schönste Jahreszeit.
Tatsächlich aber denke ich über vergangenes Pfingsten etwas anders als die letzten Jahre.
Dieses WGT habe ich einfach anders erlebt als die davor.
Unter anderem werdet ihr hier auch keine Fotos erwarten dürfen.
Dazu werde ich mich aber im abschließenden Teil äußern.



Zugegeben, das WGT hätte für mich nicht schlimmer eingeleitet werden können. Private Probleme verliehen der ganzen Sache zu Anfang einen etwas sehr bitteren Beigeschmack.
Aber zur Entwarnung: Ich habe mir das Wochenende dadurch nicht kaputt machen lassen. Im Gegenteil, ich habe das Wochenende irgendwie sogar dazu nutzen können, diese Probleme in ihrer Eigenart zu beseitigen.

Also dann, fangen wir mit Donnerstag an.

Donnerstag, 21.5.
Bändchen in leuchtendem Mintgrün
Wie schon in den vergangenen Jahren ging das WGT für mich am Donnerstag mit der Bändchenausgabe los.
Diese sollte laut Internet in der Innenstadt 17 Uhr los gehen, aber die Erfahrung ließ mich wie immer nicht im Stich, so dass ich um 16:30 Uhr, als ich ankam, schon den ersten Freunden mit Bändchen begegnete.

Das ganz hinten anstellen blieb mir dank andere Freunde in der mal wieder viel zu langen Schlange zum Glück auch erspart.
Farbtechnisch war ist das Bändchen eine kleine Katastrophe, aber wider Erwarten leuchtet es wenigstens nicht im Dunkeln. Das Muster ist immerhin schön und so kamen die Leute mit Obsorgekarte dieses Jahr sogar mal besser weg. In den vergangenen Jahren fielen die Farben für das normale Bändchen meiner Meinung nach besser aus als die für das Obsorgebändchen.


Am Abend ging es gewohnterweise zum SLT in die Moritzbastei.
Daniel Myer legte hier mit Architect einen wunderbaren Start in das lange Wochenende hin.


Insgesamt war es ein wirklich schöner Abend, in erster Linie aber auch wegen der Leute, die ich antraf.
Zwar verleiteten mich meine oben erwähnten Probleme zum Alkohol, aber kein Wunder, schließlich betrat ich die Moritzbastei ja auch irgendwie mit Bauchschmerzen.
Verlassen habe ich die Moritzbastei übrigens sehr glücklich.


Freitag, 22.5.
Freitag habe ich erstmal ganz gemütlich zu Hause verbracht.
Am späten Nachmittag bin ich dann Richtung Agra aufgebrochen.
Die Notlösung der LVB aufgrund der Baustelle in Dölitz war leicht abenteuerlich, aber ok, gibt Schlimmeres.


L'Âme Immortelle spielten bereits. An sich höre ich die Musik hin und wieder, allerdings konnte hier bei mir kein Funken überspringen, da ich (aufgrund meiner Probleme) einfach nicht in der Verfassung war, diese Musik wirklich aufzunehmen. Zudem ist die Agra als solche einfach nicht die richtige Location für diese Band. Schade.


Als ich schon Richtung Kohlrabizirkus aufbrechen wollte, erspähte ich gerade Freunde in der Masse, die zufällig auch gerade am Gehen waren.
Also dann, auf zum Kohlrabizirkus.


Hier wollte ich der Leipziger Band Steinkind eine zweite Chance geben, nachdem sie mich im Jahr zuvor bei einem Konzert schon mal nicht begeistern konnten.
Und wie soll ich sagen? Der Sound geht ganz gut, aber sonst ist es etwas schwierig.
Gebe es tatsächlich einen schwarzen Ballermann, würde man Steinkind hier antreffen.
Eigentlich habe ich das Konzert zu Beginn ganz gut genossen. Nur leider kam irgendwo der Punkt, an dem sich die Band einfach zu sehr selbst gefeiert hat.

Schwarzer Ballermann, da wisst ihr Bescheid.

Im Anschluss spielten Accessory. Die Musik der Band fällt ihrem Genre EBM und Electro voll in meinen Geschmack.
In ihren Liedern habe ich auch sehr viele schöne Ansätze hören können, allerdings sind das alles Sachen, die man irgendwo anders auch nur hören kann. Einen wirklich eigenen Sound habe ich leider nicht ausmachen können.
Dennoch hat es Spaß gemacht und das ist ja schließlich die Hauptsache.


Danach wollte ich mich in der Agra mit Freunden für Eisbrecher treffen. Aber versucht bitte einmal, dort irgendwo welche Leute ausfindig zu machen.
Eher zufällig bin ich beim Reinkommen fast in einen Bekannten gelaufen, dem ich mich dann auch angeschlossen habe.
Zum Konzert selbst: Ich habe Eisbrecher schon deutlich besser erlebt. Dieses Jahr zum Beispiel.
Akustisch einfach nur eine Katastrophe, aber was will man in dieser Halle auch erwarten?
Zur Zugabe habe wir dann die Fliege gemacht.


Während ich am liebsten nach Hause gefahren wäre, war ich verabredungstechnisch leider schon gebunden und "musste" ins DarkFlower.

Eine wahre Freude war es, dass wir oben auch noch anstehen durften.
Das durften selbst die, die eigentlich schon mal drinnen waren und nur mal Luft schnappen wollten.
Irgendwann kamen wir dann rein. Es war voll und mit Tanzen war auch nicht wirklich viel.

Aber egal, mit Freunden kann man irgendwie alles ertragen.

Samstag, 23.5.
Das Kontrastprogramm zum Vortag erwartete mich dann am Samstag.
Ein wenig enttäuscht vom Programm zog es mich mit einer Freundin ins Schauspielhaus.
Hier erst einmal eine klare Empfehlung für all jene, denen diese ganze Selbstdarstellung Anderer und eben die vielen Leute, die in der Lage sind, bei einem Fotoapparat den Auslöser zu tätigen, auf den Geist gehen.
Die gibt es hier nicht.
Hier kommt man hin, um Musik zu genießen. Und dem Trubel da draußen zu entfliehen.


Bei Luigi Rubino konnten wir leider nur noch reinplatzen, aber was wir die letzte Viertel Stunde an Klaviermusik hören durften, war verdammt schön.

Im Anschluss spielten Ashes you Leave mit einem Akustik-Set.
Allein der Soundcheck war schon verdammt schön.

Bei der Musik konnte ich wundervoll abschalten.

Danach kam Evi Vine dran. Die Dame hatte schon eine Woche vorher mein Interesse geweckt und war der Grund, das Schauspielhaus überhaupt in Erwägung zu ziehen.
Was die sympathische Dame zum Besten gab, hörte sich zwar sehr gut an, nur leider hörte sich auch vieles einfach gleich an.

Da nach diesem eher ruhigem Programm natürlich keine Lust mehr bestand, sich Front 242 in der Agra zu geben, bin ich erst einmal wieder ins DarkFlower.

Die gute Musik spielte hier auf dem zweiten Floor, nur leider war die Luft dort nicht wirklich zum atmen geeignet.
Also wagte ich noch einen kleinen, aber lohnenswerten Abstecher in die Moritzbastei.

Und dann irgendwann bin ich tot ins Bett gefallen.


Da die Aufmerksamkeit wahrscheinlich eh schon überreizt ist, setze ich hier erst einmal einen Punkt und melde mich später mit einem zweiten Teil zurück.

Montag, 1. Juni 2015

Neuzugänge des Monats - Mai 2015

Öhm ja ...

Wenn ich euch jetzt verrate, dass Blast of Tempest #7 eigentlich noch für den April vorgesehen war und Star-Lord #1 eher ein Spontankauf war (denn für einen einzigen Manga hätte sich der Aufwand, extra in die Stadt zu fahren gar nicht gelohnt), werdet ihr sicher von alleine drauf kommen: Das hätte man sich ja auch sparen können.

Ich könnte euch ja erzählen, dass ich es nach fast einem Jahr, nachdem ich mir eine ordentliche Kamera zugelegt habe, geschafft habe, auch endlich mal eine neue SD-Karte mir zuzulegen ...
Aber SD-Karten sind jetzt nicht soooo spannend. Denke ich.

Immerhin, eine Sache gibt es noch zu vermelden.
Auch wenn ich eigentlich nie ein großer Fan des Franchise war, ist doch tatsächlich Star Wars: Knights of the Old Republic in meiner Steam-Bibliothek gelandet. Als RPG soll dieses doch einiges hermachen und da war ich einfach neugierig.
Bisher habe ich es nur angespielt, aber ich kann schon mal sicher sagen, dass ich den Kauf nicht bereue.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Unter Lina's Leselampe #3

Da ich momentan kaum zum Lesen komme, bleiben wir heute mal ganz im zeichnerischen Spektrum ...

Guardians of the Galaxy 3
Mit Band 3 verabschieden wir uns zum einen vom tollen Zeichenstil Sara Pichelli's und auch von einer klaren Handlung.
Die ersten beiden Kapitel widmen sich dem Infinity-Event und zeigen, was passiert, wenn alle Superhelden ausfliegen, um einer Bedrohung entgegen zu wirken und dabei die Erde vollkommen schutzlos zurück lassen.
Gezeichnet wurden diese beiden Kapitel von Francesco Francavilla, der auf starke Kontraste setzt und diese meist mittels zwei Farben umsetzt. Nicht ganz mein Geschmack, aber dennoch schön anzusehen.
Das dritte Kapitel widmet sich den Ereignissen um Jean Grey in "Die neuen X-Men" 14 und 15, so ganz erschließt sich dem Leser das aber eigentlich nicht. Stattdessen ist es einfach nur die pure Gamora und Angela Action, aber geben wir zu: Das ist es doch, was wir alle wollen!
Das darauffolgende Kapitel widmet sich Rocket Racoon, allerdings scheint es auch eher der Auftakt zu einer größeren Sache zu sein.
Zu guter Letzt erhalten wir noch einmal ein bisschen Gamora-Action, dieses Mal in einem außergewöhnlichen und brillanten Stil.

Überhaupt mag ich insbesondere diese Momente, wenn Gamora's Persönlichkeit Fokus erhält. Sie ist in meinen Augen eine der interessantesten Marvel-Figuren.
Am Ende werden wir mit der Aussage zurückgelassen, Peter Quill's Vater hätte mal wieder was vor. Ob das Ganze nun aber Fortsetzung in Band 4 erhält, kann ich nicht sagen. Aber so gestückelt, wie uns hier die Geschichten um die Space-Avengers präsentiert werden, glaube ich nicht ganz daran.
Dennoch hat auch dieser Band wieder viel Spaß gemacht.



One Piece 74 von Eiichiro Oda
In diesem Band erwartet uns mal wieder eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
Angefangen beim Ausgang des Tuniers in Block D, die Männlichkeit von Se­ñor (Anm.: die Autorin liegt schon wieder lachend am Boden), als wir dann beinahe den Glauben an eine gewisse Person verlieren, die Geschichte des einbeinigen Soldaten (Anm.: die Autorin liegt jetzt weinend am Boden) und schließlich und endlich *Spoiler*
Um es auf den Punkt zu bringen: Die Story geht voran.
Ich für meinen Teil habe mich in diesem Band bestens unterhalten gefühlt. Jetzt bleibt die Warterei auf Band 75.




Fairy Tail 38 von Hiro Mashima
Auch in Fairy Tail geht es wider Erwarten voran.
Die Vorführung großer Magie erfährt ein grandioses Ende (es ist zur Abwechslung einfach mal schön, wenn alles so klappt, wie erhofft), auch wenn es da so Sachen gibt, die man nicht unbedingt verstehen muss.
Leider ergibt im Hauptplot mal wieder so vieles nicht wirklich Sinn für mich. Wie ich bereits erwähnte, bin ich mit Fairy Tail nicht mehr allzu zufrieden. Ich habe den Eindruck, die Story wird mittels Twists in die Länge gezogen, was meiner Meinung unnötig ist. Denn diese wirken meistens einfach nur aufgesetzt und versuchen tiefsinnig zu sein, obwohl sie es einfach nicht sind.

Wenn ich jetzt wirklich eine inhaltliche Angabe zu diesem Band machen müsste, wäre das nicht allzu viel. Klar, das Finale dieses Tuniers und noch ein zwei andere Aufdeckungen, aber so wirklich ... nein, nichts.
Teilweise wird darüber diskutiert, ob Fairy Tail auch einmal eine Endlosserie wird. Ich kann mich da nur folgender Position anschließen: Nein, das gibt die Story nicht her.



Are you Alice? 10 von Ikumi Katagiri und Ai Ninomiya
Die Serie neigt sich so langsam dem Ende zu und das tut ihr auch verdammt gut. Are you Alice? gehört bekanntermaßen zu den Serien, in denen sich die Fragezeichen über dem Kopf fast schon verfestigen.
Dennoch hielten Zeichnung und Erzählweise den Leser immer bei Laune.

Es schön, wenn die Dinge endlich wirklich erklärt werden, man anfängt, das Ganze zu verstehen.
Mit Alice' Herkunft haben wir uns schon in den vorherigen Bänden auseinander setzen dürfen und jetzt wurde schließlich auch die letzte Frage geklärt: Wie kam er überhaupt in dieses Geschehen?
Noch interessanter finde ich Beleuchtung der Grinsekatze, von der wir zwar die ganze Zeit wussten, dass sie irgendwie die Zügel in der 

Hand zu halten versucht, aber die wahren Hintergründe nicht kannten.
In Japan wird jetzt im Juni die Serie beendet, womit sie es auf eine Anzahl von 12 Bänden bringen wird.

Sonntag, 17. Mai 2015

Wochenrückblick #23 - Spaß, Spaß und noch mehr Spaß

Erst einmal ein kleiner Nachtrag zu vergangener Woche.
Sonntag ging es erst noch auf die Kleinmesse, auf der uns allein beim Zusehen bei einigen Fahrgeschäften schlecht wurde und anschließend Sushi essen.
Warum das erwähnt werden muss, zeigt sich gleich.


Der Anfang der Woche war, Uni-typisch, unspektakulär. Mal abgesehen von Montag, wo ich auf meiner Heimreise glatt die Krise bekommen habe, weil wir eine halbe Stunde in einem Kaff rumstanden.

Zug fahren ist einfach nichts für schwache Nerven.

Nachdem es Dienstag mal wieder nicht (richtig) gewittert hat, konnte der Mittwoch nicht schnell genug rum gehen.

Am Donnerstag habe ich einen Familientag eingelegt und bin mit meinen Eltern in die Gegend von Freyburg an der Unstrut gefahren.










Meine Mutter konnte ich erstmal damit irritieren, dass ich immer Salzsäure mit mir rumschleppe, aber dank dieser kann ich euch garantieren, dass das weiße Gestein, was ihr da seht, Kalkstein ist.

Nach einem langen Spaziergang haben wir uns in der Mühle Zeddenbach im Laden erst mit ein paar Sachen wie Mehl und Müsli eingedeckt und anschließend in der Gaststätte bei Kaffee und Eis noch das schöne Wetter genossen.


Freitag entschieden wir uns, im Garten von meinem Freund zu grillen. Da es eher spontan war, waren wir nur eine kleine Gruppe, aber das reichte auch vollkommen aus.

Während in Leipzig immer noch die Kleinmesse stattfindet, sind wir Samstag erstmal ins Belantis gefahren.
Das letzte Mal war ich vor vielen Jahren da und über die Hälfte der Attraktionen kannte ich gar nicht. Aber im Vergleich zu damals mussten wir auch deutlich weniger anstehen. Das bestätigten auch all jene unter uns, die häufiger dort sind.
Sehr authentisch ist übrigens das "Verlies des Grauens". Zum einen hat man keinen Empfang da drin, für die heutige Jugend wirklich das reinste Grauen. Aber es wurde noch besser.
Während mit geschlossenen Bügeln dasaßen passierte ... nichts. Eine ganze Weile. Technische Probleme. Und die Bügel ließen sich auch nicht gleich öffnen.
Also, wie ihr seht, das Ganze hat seinem Namen wirklich alle Ehre machen wollen.


Anschließend wollten wir Essen gehen, aber das gestaltete sich nicht ganz so einfach, weil es überall voll war.
Schließlich hatten wir nur noch eine Möglichkeit: Sushi essen gehen.
Erkennt ihr da ein Muster?

Eigentlich waren wir danach total knülle, aber irgendwie haben wir uns trotzdem noch dazu entschieden, später ins DarkFlower zu gehen.
Und auch wenn wir auf der Hinfahrt praktisch um die Wette gegähnt haben, war es für mich der lustigste Abend seit langem im DarkFlower.

Sonntag, 10. Mai 2015

Wochenrückblick #22 - Lebenszeichen.

Zugegeben: Hier ist gerade recht wenig los.
Motivationsbedingt komme ich gerade zu nichts.

Aber ich lebe noch und dementsprechend erlebe ich auch. Meistens.


Eine gefühlte Ewigkeit ist es schon wieder her, dass ich mal wieder einen Ausflug samt Kamera in den benachbarten Wald wagte.






Ansonsten streikte ja mal wieder die GDL.
Kein Problem, Züge zwischen Halle und Leipzig verkehren trotzdem genug, da es einfach sehr viele Pendler gibt.

Aber Donnerstag wollte ich mich trotzdem lieber mit dem Auto abholen lassen.
Das wäre dann aber schon wieder zu einfach gewesen.
Der Marder hat mal wieder gewütet und so fuhren wir eher schlecht als recht auf 3 Zylindern Bundesstraße.
Hinter uns näherte sich die Sonne dem Horizont und mit Blick in den Seitenspiegel stellte ich fest, dass das ganze, reflektiert an unseren Fenstern, die einen gewissen Filter-Charakter haben, ein schönes Bild ergibt.

Meine Handykamera ist zwar nicht die Beste, aber ...



Gute Technik macht nicht unbedingt ein gutes Bild aus. Technik ist gar nicht mal so wichtig. Der Moment selbst macht es aus.

Freitag, 1. Mai 2015

Neuzugänge des Monats - April 2015

Etwas mager fallen die Neuzugänge diesen Monat mal wieder aus, bestehen sie eigentlich nur aus den Neuerscheinungen der Manga-Verlage, wobei ich bis zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht einmal alles erhalten habe.



One Piece #74, Fairy Tail #38 und Are you Alice? #10 sind bereits gelesen, Genaueres erfahrt ihr im nächsten Teil von Unter Lina's Leselampe.
Einzig Detektiv Conan #83 liegt noch auf dem ungelesenen Stapel, was aber auch der Tatsache zu verschulden ist, dass ich noch Band 82 fertig lesen muss, da ich es bei der Serie vorziehe, nur abgeschlossene Fälle zu lesen, heißt, wenn ein Fall erst im nächsten Band seinen Abschluss erhält, warte ich eben erst auf diesen Band, um den Fall dann in einem Stück lesen zu können.

So viel zum Thema April, im Mai wird es wieder ein kleines bisschen mehr Vielfalt geben. Glaube ich.

Sonntag, 26. April 2015

Museumsnacht Halle - Leipzig | 25.4.2015

Mit einem Hauch von Spontanität machte ich mich am Samstag auf zur Museumsnacht.




Die letzte Museumsnacht in Leipzig, die ich besucht habe, liegt schon einige Jahre zurück. Eigentlich verwunderlich, da ich von Museen eigentlich immer angetan bin. Es sei denn, ich nehme die ganze Berliner Museumsinsel an einem Tag durch. Aber das ist eine andere Geschichte.

Los ging es für uns ausgerechnet in dem Museum, welches ich zuletzt besucht hatte: Dem GRASSI Museum.
Angesehen haben wir uns hier zunächst die Musikinstrumente-Ausstellung, anschließend die Völkerkunde-Ausstellung. Obwohl ich letztere ja erst Pfingsten letzten Jahres besucht hatte, war diese nicht langweilig für mich. Die Aufmerksamkeit ist schließlich irgendwo begrenzt, sodass man nie alles mit einem Mal wirklich wahrnimmt.

Danach ging es ins Museum der bildenden Künste. Dem wunderschönen *hust* Neubau ist es zu verschulden, dass ich bisher nie dort drin war.Gelohnt hat es sich allemal.Sehr zu empfehlen ist die aktuelle Ausstellung "Paul Klee - Sonderklasse, Unverkäuflich", die noch bis zum 25. Mai 2015 zu sehen ist.

Unser nächster Stopp war gleich nebenan, das stadtgeschichtliche Museum im Böttchergässchen. Dieses Wochenende war die letzte Chance, die Ausstellung "Die Fotografin - Bertha Wehnert-Beckmann 1815-1901" zu sehen. Die Ausstellung wäre glatt an mir vorbei gegangen. Schade, dass es jetzt für eine Empfehlung zu spät ist, denn die ausgestellten Daguerreotypien sind wirklich schön anzusehen gewesen.

Schließlich waren wir noch im sächsischen Apothekenmuseum. Auch dieses Museum ist auf jeden Fall eines Blickes wert.


Auch wenn es etliche Museen gibt, die uns ebenfalls interessiert hätten, mal ganz abgesehen von dem, was Halle zu bieten hatte, war es auf jeden Fall ein lohnenswerter Abend.
Und machen wir uns nichts vor: Mehr als 4 Museen sind von der Reizüberflutung her eh nicht verkraftbar.

Sonntag, 19. April 2015

Wochenrückblick #21 - Zurück. Oder so.

Eigentlich weiß ich gerade nicht, was ich schreiben soll.

Nach den schweren Wochen habe ich glatt verlernt, wie es ist, einfach zu schreiben. Zu schreiben über das Geschehene, nicht über Gedanken.


Vielleicht kann man aber auch meine Gedanken selbst als Geschehnis betrachten.
In meiner Depression ist mir das nie so ganz klar. In meiner Depression ist mir nämlich nichts klar.

Natürlich ist auch zwischen diesen Gedanken viel passiert. Viel Zwischenmenschliches. Viel, was mit dem puren Verstand nicht zu verstehen ist.
Dinge, die einfach passieren. Vielleicht, weil sie es müssen.

Aber Fakt ist, während eben diese Dinge geschahen, hatten meine Gedanken selbst Ruhepause.



Da alles weitere jetzt einfach nur zitiert wäre, lasse ich dieses Thema gut sein und komme auf das eigentliche Thema zurück. Wochenrückblick.

Das Uni-Leben pendelt sich so langsam wieder ein. Die Motivation ist zurück. Die vielen guten Dozenten, die wir dieses Semester haben, tragen da sicher keinen unwesentlichen Teil zu bei.
Es sind solche Dozenten, die mir damals im Meteorologie-Studium gefehlt haben. Dozenten, die das aus Überzeugung machen. Aus Spaß an der Sache.
Spaß, der sich auf die Studenten überträgt.

Zwischen durch habe ich mich, um runter zu kommen (was in den vergangenen Wochen ja etwas schwierig war), zwei Dingen bedient.

Einmal Musik. Als Beispiele wären da etwa Eternity von Stellardrone und Nordlys von Lauge & Baba Gnohm zu nennen.
Zum anderen konnte mich das Fotografieren halbwegs gut Ablenken.
Dabei ist auch wieder Einiges entstanden.













Was mich die Woche auch noch sehr bewegt hat war die 8. Episode des NerdzigRadio Podcasts zum Thema Doctor Who. Bewegt, weil er so viel Spaß gemacht hat.
Jeder, der die Serie Doctor Who kennt, ist auch davon überzeugt. Aber überzeuge einmal jemanden, der die Serie nicht kennt ...
So viel dazu.