Montag, 30. Juni 2014

Neuzugänge - Juni 2014

Und schon ist der Monat Juni rum.
Er hatte seine Höhen. Und jetzt hat er seine Tiefen. Aber darum soll es eigentlich nicht gehen.
Es geht viel mehr darum, dass ich mir zu erst wünschte, er soll nicht rum gehen. Dann sehne ich mir aber schon wieder den Juli herbei (Juli? Ich habe hohe Ansprüche an dich. Der Juni hat es nämlich total versaut!).
Dennoch stellte ich heute mit Entsetzen fest, dass heute der letzte Tag des Monats ist.
Also schauen wir mal, was der Juni so an materiellen Dingen brachte ...


Donnerstag, 19. Juni 2014

Ankündigung über zukünftiges Gelaber

Noch bevor mein Blog sein Einjähriges feiert, stampfe ich etwas neues aus dem Boden.
Es wird, wie der Titel vielleicht schon verrät, in der Zukunft häufiger Beiträge geben, die sich mehr mit meinen Gedanken, Alltag usw. beschäftigen werden.

Warum komme ich jetzt damit?

Meine Posts sind themenbezogen, haben einen sachlichen Charakter (ich bin mir nicht mal sicher, ob Leute, die mich nicht kennen, den Humor, denn ich hier und da einfließen lasse, überhaupt als solchen erkennen). Sie beschränken sich meist auf das, was ich im medialen Sinne konsumiere.
Aber ich führe daneben auch noch ein Leben (wow, ein Reim).
Und so ein Leben ist, bekanntermaßen, nun mal nicht sachlich.
Es gibt Dinge, die einem widerfahren, über die man reden möchte.
Ok, ich selbst habe dafür die Möglichkeit mit dem "Mit mir selbst reden" schon vor langer Zeit für mich entdeckt.
Aber von Außen wirkt das sehr ... sagen wir mal merkwürdig.
Andere schreiben Tagebuch.
Und wieder andere haben einen Blog.

Das habe ich auch.

Es gab schon im vergangenen Jahr Geschehnisse, über die ich einfach schreiben musste. Es ging nicht anders, sonst wäre ich vielleicht noch daran zerbrochen.
Aber gleichzeitig bekam ich den Eindruck, dass es irgendwie nicht hier her passte.

Als ich im April wieder begann, mehr zu lesen und damit auch mehr Rezensionen bei raussprangen, hatte ich plötzlich den Eindruck, dass nicht mal mehr die hier her passen.

Das Problem ist, dass mein Blog mit der Zeit immer mehr in Richtung Musikwelt abdriftete. Kein Problem, schließlich spielt Musik in meinem Leben eine große Rolle.

Aber nur Musik?

Ich habe den Eindruck, dass so ein Blog von Aktualität und Abwechslung profitiert. Wenn ich jetzt anfange, Dinge auszugliedern, dann kommen zum einen weniger Beiträge und zum anderen wird es hier verdammt monoton.
Ich könnte natürlich auch noch über andere Dinge schreiben.
Obwohl ... nein, könnte ich nicht. Dafür glänze ich in zu vielen Bereichen des Lebens mit absoluter Unfähigkeit.

Also ...?

Dieser Blog ist in erster Linie meine Spielwiese. Also kann ich hier auch schreiben, was ich will. Und wenn dabei dann ein komischer Mix von 80% Musik, 10% Bücher und 10% Alltagsgedöns bei raus kommt ... dann ist das halt so.


Übrigens werden solche Beiträge mal spontan, mal geplant vorkommen.
Oder so wie jetzt: Ein Mix aus geplant und spontan.

Freitag, 13. Juni 2014

23. Wave Gotik Treffen 2014 - Teil 2

Weiter geht es mit dem zweiten Teil meines kleinen WGT-Berichtes

Sonntag, 8.6.

Meine Freundin musste leider plötzlich abreisen.
Am Nachmittag brachte ich sie daher noch zum Hauptbahnhof.

Gegen 17 Uhr wollte ich mich erst mit einer Freundin zu MRDTC in der Theaterfabrik treffen.

Da ich aber schon unterwegs war, war ich erst im Zweifeln, was ich nun tun sollte.
Erst überlegte ich mir, zu Ost+Front zur Parkbühne zu gehen. Da aber irgendwie keine Bahn kommen wollte und es mir eindeutig zu heiß war, entschied ich mich, doch erst noch mal nach Hause zu fahren (da die Theaterfabrik von mir aus ein Katzensprung ist).
Gerade als meine Bahn dann kam, rief meine Freundin an, dass sie doch nicht zu MRDTC wollen und dass wir uns in der Stadt treffen sollen.
Im Endeffekt ist das ganz gut, denn was ich jetzt im Nachhinein so über die Theaterfabrik gelesen habe, klang nicht gerade gut.


Wir begaben uns dann Richtung Agra.
Auf die erste Band, die an dem Tag dort spielen sollte, war ich sehr gespannt, da ich sie tatsächlich noch nie live gesehen habe.

Mittwoch, 11. Juni 2014

23. Wave Gotik Treffen 2014 - Teil 1

Vergangenes Wochenende ging das wohl größte Festival der schwarzen Szene in die 23. Runde.
Hier berichte ich, wie ich es erlebt habe.




Donnerstag, 5.6.

Für mich beginnt das WGT immer schon am Donnerstag.
Die Bändchenausgabe an der Nikolaistraße war dieses Jahr am Donnerstag auf 17 Uhr angesetzt. Im vorherigen Jahr waren wir da bei 16 Uhr.
Da ich mir aber im letzten Jahr auch von Leuten hab sagen lassen, dass sie weit eher mit der Ausgabe begonnen hatten, bin ich dieses Jahr auch schon vor 17 Uhr dagewesen.

Gegen 16:45 Uhr hatte die Schlange auf jeden Fall weniger Länge als im vorherigen Jahr zur gleichen Zeit.
Allerdings bin ich da auch noch ganz gut weggekommen. Angestanden habe ich etwa eine Stunde, Prognosen, die ich über Twitter mitbekommen habe, lauteten später 2,5 Stunden.
Das Bändchen ohne Obsorge war dieses Jahr grün. Es war auf jeden Fall schon mal schöner, aber ich will mich mal nicht beschweren. Sie waren auch schon mal weit hässlicher.
Nur wenn ich die Typen, die es mir ums Handgelenk gemacht haben, in die Finger kriege ... die Bändchen wurden dieses Jahr recht eng ums Handgelenk gemacht. Das wäre an sich nicht weiter tragisch, hätten wir nicht gerade das heißeste Pfingstwochenende seit langem gehabt. Denn wie sich das Bändchen, mit Schweiß voll gesogen, um das Handgelenk schnürt, ist nicht gerade angenehm.

Freitag, 6. Juni 2014

Rezension zu "Prophezeiung" von Sven Böttcher

Kommen wir zu den Aussichten für die nächste Woche: Es wird katastrophal

Es gibt so viele katastrophale Katastrophenfilme, dass man meinen möchte, diese haben schon ihr eigenes Genre. Und anscheinend bekommen sie jetzt Konkurrenz. In Buchform.
Ich fand das Buch so … sagen wir mal nicht gut, dass ich eigentlich nichts zu schreiben wollte.
Das Ende ließ mich aber so perplex zurück, dass ich das jetzt irgendwie verarbeiten muss.


Worum geht es eigentlich?
Die Klimaforscherin Mavie bekommt eine Stelle in einem streng geheimen Klimainstitut. Aus Neugier spielt sie mit dem Programm „Prometheus“ rum und entdeckt dabei ungeahnte Möglichkeiten sowie die katastrophalen Aussichten für die nächsten Wochen.
Schnell ist sie ihren Job sowie ihre beste Freundin, einer Journalistin, der sie von ihrer Entdeckung berichtet hatte, los. Denn diese soll einen tödlichen Unfall gehabt haben.
Zunächst beginnt eine Jagd. Dann eine Aktion, in der so viele Menschen wie möglich gerettet werden sollen. Und natürlich geht da auch so einiges nach hinten los.