Dienstag, 30. Juli 2013

Neuzugänge des Monats #1

Ja, ich konsumiere. Sogar recht viel. Ich habe zwar nie Geld, aber das hindert mich nicht daran.
Und jetzt lass ich euch an meinen neusten Sachen Teil haben. Irgendwie.
Ich habe nicht vor, über alles so sehr viel zu schreiben. Mal schauen …

Samstag, 27. Juli 2013

Studienplatz: Check

Ja, was macht man wohl mit dem eben erhaltenen Abitur? Klar, ab an die Uni.
Heute kam endlich die Bestätigung, dass ich ab dem Wintersemester 2013/14 in Leipzig studieren darf.
So viel hätte im Endeffekt eigentlich auch gar nicht schief gehen können, da das Studienfach, für welches ich mich beworben habe, keinen NC verlangt und schon im vergangen Jahr zu den wenigen Studienfächern gehörte, die noch Plätze frei hatten.
Aber man freut sich ja trotzdem, wenn es so klappt, wie man es sich vorgestellt hat.

So, und da ich gerade am Anfang auch viel Mathematik und Physik haben werde, werde ich mich erstmal mit der Frage auseinandersetzen, warum eigentlich 1+1=0 ist. Aber nicht heute.

Freitag, 26. Juli 2013

Fund der Woche #1 - William und Kate


Mein Vater sprach seit Monaten davon, dass das Kind von Prinz William und Kate doch Alf genannt werden müsse.
Aber nein, nichts da. Nicht mal ein "Alfred" ist mit im Namen. Schade.

Sonntag, 21. Juli 2013

NDH. Oder so ähnlich.

Was gibt es schöneres als eine "Nueva Dureza Alemana" (zu dt. Neue Deutsche Härte) Party, die mit Rammstein, Oomph!, Eisbrecher und Co. angepriesen wird, die im Endeffekt gar keine ist, wenn nicht mal eben Rammstein, Oomph!, Eisbrecher und Co. gespielt wird und sich dem entsprechend die Tanzfläche abwechselnd füllt und wieder leert? Genau, nichts!
Verrückt, was einem da als NDH verkauft wird. Aber ok, soll ja vorkommen.

Dem Barkeeper schien recht langweilig zu sein, warf er doch hinter dem Tresen gerne mal mit Plastikflaschen rum. Er sah zwar nicht glücklich aus, als er wegen mir noch mal rüber musste, weil keine Afri-Cola-Gläser in der Nähe waren, aber eigentlich kann er doch glücklich drüber sein. Mal was zu tun.
Wenn wir jetzt bedenken, dass ich kein spontaner Mensch bin, wird es sicher nicht wundern, wenn ich jetzt sage, dass ich auch nicht gut darin bin, auf fremde Leute zu zugehen. Schön also, wenn es Leute gibt, die einen dann mal auf einen Drink einladen und sich mit einem unterhalten.
Wenn auch die Musik nicht immer ganz passte (meiner Begleiterin wäre mehr Oomph! sicher recht gewesen, ich für meinen Teil kann von Eisbrecher nicht genug bekommen), war es ja doch ein recht interessanter und schöner Abend bzw. Morgen.


Und dann war da noch ...

Eine Begegnung auf dem Nachhauseweg. Es kommt selten ... na gut, eigentlich gar nicht vor, dass mir, wenn ich morgens nach Hause gehe, jemand entgegenkommt. Und Igel kommen mir nicht mal am Tag entgegen.
Als er mich kommen sah, versteckte er sich hinter einem Mast, während ich dann so neben ihm stand, blieb er ruhig und als ich weiter gegangen bin, erst dann setzte auch er seinen Weg fort. So á la "ich versteck mich hinter einem Mast, du siehst mich nicht".
Niedlich sind diese kleinen Tiere ja schon.

Freitag, 19. Juli 2013

Erkenntnis der Woche #1 - Unspontanität

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich kein sehr spontaner Mensch bin? Ja? Ich scheine mich zu wiederholen.

Ich mag Ursachenforschung. Tatsächlich fand ich hier gestern aber die Ursache, ohne forschen zu müssen. 

Papa durfte mich, wie jeden Donnerstag, vom Training abholen (ja ich weiß, Luxus pur). Dabei unterrichtete er mich darüber, was zu Hause während meiner Abwesenheit so vorgefallen ist. Ich werde das jetzt hier nicht alles niederschreiben, geht ja auch niemanden was an. Aber meine Mutter richtete irgendwann folgende Worte an meinen Vater: "Mit dir kann man nicht mal was Spontanes machen."

Also, Erkenntnis der Woche: Unspontanität scheint vererbbar zu sein.

Vererbte Sachen sind nicht heilbar. Musste ich schon bei allen anderen Dingen, die ich von meinen Eltern mitbekommen habe, feststellen. Netterweise bekam ich alle negativen Eigenschaften von ihnen. Egal.

Was heißt das jetzt für mich? Mit Spontanität ist nicht viel, muss ich eben mehr Zeit mit Planen verbringen.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Die Landkarte der Zeit von Félix J. Palma

Genug der Worte. Taten Warten.

Die Rezension hab ich schon vor einiger Zeit angefertigt, habe sie nur bis jetzt nicht veröffentlicht. Es wird Zeit.

Nur noch eine kleine Erwähnung: Ich halte mich beim Schreiben von Rezensionen an keine Regeln. In der Schule sollten wir das eigentlich gelernt haben, aber die Methoden fand ich irgendwie nicht so toll. Ich möchte das einfach so von der Seele wegschreiben. Und es ist meine Meinung. Wer das Buch gelesen hat und das ganze anders aufgefasst hat, sollte immer daran denken, dass nun mal jeder eine eigene Meinung hat. Danke.


Auch mit Landkarten kann man sich mal verirren




Der Roman besteht aus 3 Erzählungen, die alle ineinander verwoben sind.

In der ersten Geschichte versucht Charles das Leben seines Cousins Andrew zu retten, der nie über den Tod seiner Geliebten, herbeigeführt von Jack the Ripper, hinweggekommen ist. Gerade in dem Moment, in dem sich Andrew das Leben nehmen will, schlägt Charles vor, einfach mit Hilfe des Unternehmens „Zeitreisen Murray“ in die Vergangenheit zu reisen und den Mord zu verhindern.

In der zweiten Geschichte versucht Claire ihrer viktorianischen Zeit, in der sie nicht glaubt, einen Mann zu finden, der sie wirklich lieben und respektieren würde, zu entfliehen, wieder mittels „Zeitreisen Murray“.

Während die ersten beiden Geschichten den romantischen Gedanken bergen, logisch nachzuvollziehen sind und mir persönlich sehr gut gefallen haben, versucht der Autor mit der dritten Geschichte einfach nur, das Vorhergeschehene irgendwie zu verbinden, irgendwie das, was man sich vom Lesen der Buchrückseite zunächst verspricht, doch noch kommen zu lassen und enttäuscht damit einfach nur.

Hier wird Inspektor Garrett auf einen Mordfall, der sich zu einer Serie auszuweiten scheint, angesetzt, deren Opfer nur mit einer Waffe ermordet worden sein können, die es eigentlich gar nicht geben kann.

Der Autor legt einen super Start hin, am Ende der ersten Geschichte bin ich maßlos begeistert und auch die zweite Geschichte enttäuscht mich nicht. In der letzten Geschichte jedoch verstrickt sich Félix J. Palma selbst zu sehr, verliert den Überblick und schon ist die Logik, die die vorhergehenden Geschichten so wunderbar durchzogen hat, einfach dahin. Dem aufmerksamen Leser könnten sich hierbei glatt Fragezeichen über dem Kopf bilden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist ein Charakter, der immer wieder auftaucht, teilweise zum Hauptakteur wird: Herbert George Wells. Ja, genau der Wells, der die Science-Fiction-Literatur mit Werken wie „Der Krieg der Welten“ und „Die Zeitmaschine“ stark geprägt hat.

Das man Personen nimmt, die es tatsächlich gegeben hat, ist nichts Neues, da kann man also drüber hinwegsehen. Jedoch ist es in der Regel so, dass man sich Personen aus der Geschichte pickt, deren wahre Begebenheit in den Geschichtsbüchern nach zu lesen ist. H. G. Wells hingegen ist „nur“ ein bekannter Autor, wir kennen Werke von ihm, aber wissen, tun wir in der Regel eigentlich nicht viel über ihn. Nun erlaubte es sich Herr Palma aber,  Wells Taten nachzusagen, Gedanken in den Kopf zu legen, die womöglich gar nicht den Tatsachen entsprechen. Schlimmer noch: Am Ende, nach dem Punkt, an dem die Geschichte nur eigentlich als beendet betrachtet werden könnte, lässt er Wells zum Philosophen werden und Zeug von sich geben, was nun wirklich nicht mehr wichtig ist, so das man den Eindruck bekommt, Palma wollte noch ein paar leere Seiten, egal wie, füllen.

„Die Landkarte der Zeit“ ist wirklich lesenswert, wer dann aber in der dritten Geschichte abbricht, dem ist das nicht zu verübeln. Und wer sich in der dritten Geschichte verlaufen sollte, dem sei gesagt: Du bist nicht der Erste. Die Fortsetzung werde ich mir sicher nicht geben.

Das Buch bei buecher.de


Edit: Rat aus Kame's Kommentar befolgt, Link hinzugefügt

Mittwoch, 17. Juli 2013

Der Anfang

Viele mögen sich jetzt beim Lesen des Titels dieses ersten Post denken "wie kreativ".
Hier sei erwähnt: Das alles ist eine gerade sehr spontane Idee, meine Kreativität ging beim Titel des Blogs schon flöten. Und manchmal mag ich es eben schlicht. Warum auch nicht?!
Wie eben schon gesagt, ist das hier gerade eine sehr spontane Idee, die aus einer Langeweile heraus entstand. Ich lese schon ab und zu andere Blogs und hab mich manchmal gefragt, was ich wohl berichten würde.
Das Ergebnis war irgendwie niederschmetternd. Es gibt eigentlich nicht viel zu berichten. Ich gehöre zu den Menschen, die auch glücklich sein können, wenn sie den ganzen Tag in ihrem dunklen Zimmerchen hocken und Musik hören. Ich bin eigentlich auch kein spontaner Mensch.
Vielleicht sehe ich hier meine Chance, das wenige, was ich dann doch mal erlebe, besser zu reflektieren und vielleicht (aber eben auch nur vielleicht) fange ich ja an, doch mehr zu erleben.
Die Chancen sind gerade nicht schlecht dafür. Es sind Ferien. Genau genommen hocke ich schon ein paar Woche zu Hause rum, halte seit letzter Woche mein Abi in der Hand und denke mir: Es wird Zeit, was zu erleben.
Mal sehen, wie das so klappen wird.

Jeder, der bis hierher gelesen hat, ist gerne eingeladen dazu, meinen Blog weiterzuverfolgen, jeder andere natürlich auch, aber was soll das werden, wenn man nicht mal meinen ersten Post schafft?!
Ich werde mir auf jeden Fall Mühe geben, diese spontane Idee hier weiterzuverfolgen.


PS: Sollte es tatsächlich nichts aus meinem Leben geben, über das ich berichten kann, bombe ich diesen Blog einfach mit Rezensionen von mir zu. Ich lese gerne und viel. Und es sind Ferien. Da lese ich noch mehr.
Nur ob die Rezensionen tatsächlich was wert sind, weiß ich nicht. Das dürft ihr dann gerne selbst entscheiden.